In Buxtehude nichts los? Von wegen!


Wissen, was alles demnächst in Buxtehude ansteht - Wetter und Events der kommenden 5 Tage im Überblick

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Sonntag, 01.11.2026

☁️ 11°C

  • 00:00

    Ausstellung "Tag für Nacht"

    Marschtorzwinger, Westfleth, 21614 Buxtehude

    Arnaldo Drés González und Swen Kählert im Marschtorzwinger

    © Arnaldo Dres González & Swen KählertZwei Künstler aus Hamburg an einem sehr besonderen Ausstellungsort in Buxtehude: dem historischen Marschtorzwinger. Der Maler Swen Kählert präsentiert seine Arbeiten im Erdgeschoss, der Video und Performance-Künstler Arnaldo Drés González bespielt das Obergeschoss. Tag und Nacht stehen dabei nicht nur für unterschiedliche Lichtverhältnisse, sondern auch für zwei unterschiedliche künstlerische Arbeitsweisen. Zwei Rhythmen treffen im Marschtorzwinger aufeinander - und führen zu einer gemeinsamen Frage: Was passiert, wenn etwas Vertrautes uns plötzlich fremd erscheint?

    Die wohl häufigste Frage, die Swen Kählert zu seiner erhabenen Malerei in der dritten Dimension gestellt wird, ist die nach der Machart: 3D-Drucker, oder? Dem ist natürlich nicht so. Jedes Werk ist ein Unikat, ist mit viel Zeit Schicht um Schicht, Tag für Tag, Linie um Linie mit ruhiger Hand gezeichnet worden. Bei so viel Verschattung und Zwischenraum wäre ein Einscannern einer solchen Arbeit sowieso ein Albtraum. Kählert zeigt in Buxtehude neue, einfarbige Arbeiten. Er präsentiert sie als „Landschaft“ im Inneren des Raumes, nicht an den Wänden. Der Fokus dieser neuen Serie liegt auf Hell-Dunkel-Kontrasten, vergleichbar dem Wechsel von Tag und Nacht. Denn ein wichtiger Teil des Entstehungs-Prozesses ist, dass jeder Arbeitsschritt, das Zeichnen der nächsten erhabenen Linie, erst möglich ist, wenn die Linie darunter getrocknet ist. Jede Schicht benötigt einen Tag und eine Nacht. Dann erst kommt die nächste. Und so ist auch der Titel der Ausstellung entstanden: Tag für Nacht.

    Arnaldo Drés González liebt es in der Nacht an seinen Filmen oder Sound-Collagen zu arbeiten - denn dann wird die Welt still. Diese nächtliche Wachheit prägt auch seine multimediale Installation im Marschtorzwinger: González verbindet Video, Fotografie, Objekte, Licht und Sound und arbeitet dabei mit digitalen und analogen Medien. Ausgehend von Bildern des eigenen Körpers und von Naturelementen verändert er vertraute Formen, bis sie als etwas anderes erscheinen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Details zu erkunden, sich zwischen den Projektionen zu bewegen, sich zu nähern, zurückzutreten und ihren eigenen Blick immer wieder neu auszurichten. So wird der Ausstellungsraum zu einer Art Beobachtungsstation, in der Neugier und Aufmerksamkeit Teil der künstlerischen Erfahrung werden.

    Swen Kählert ist 1969 in Hamburg geboren, studierte dort Architektur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und erweiterte sein künstlerisches Spektrum mit Studien u.a. beim Maler und Grafiker Prof. Armin Sandig. 1997 führte ihn ein Auslandsstipendium der Carl Duisburg Gesellschaft nach Venezuela, wo er in Caracas an Entwürfen für Metro-Stationen und öffentliche Plätze arbeitete. Der Architekt in ihm denkt stets räumlich und der Maler probiert mit dem Material wie ein Forschender. Kählert gestaltet mit so unterschiedlichen Materialien wie Beton, Farbe, Holz, Kunststoff, Klebeband oder sogar auch Pflanzen. 2014 gewann er den Wettbewerb des Kunstflecken-Festivals in Neumünster. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, den USA, Venezuela, Spanien und Indien gezeigt. 2015 hat Kählert schon einmal seine Malerei installativ im Marschtorzwinger präsentiert.

    Arnaldo Drés González, geboren 1986 in Caracas, ist ein venezolanischer bildender Künstler und lebt und arbeitet seit 2014 in Hamburg. Er studierte bildende Kunst an der Nationalen Experimentellen Universität der Künste in Caracas und machte einen Master an der Hochschule für Künste im Sozialen im niedersächsischen Ottersberg. Seine medienübergreifende Praxis bewegt sich zwischen zeitgenössischer Medienkunst und audiovisueller Kunst. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Spanien, Venezuela, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien gezeigt. Darüber hinaus wurden seine Videoarbeiten auf internationalen Festivals für Video, experimentellen Film und bewegte Bilder in Kanada, Kolumbien, Frankreich, Albanien, Uruguay, Portugal, Lettland und Argentinien präsentiert. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen gehören eine lobende Erwähnung beim altonale17-Kunstpreis in Hamburg (2015).

    Mit beiden Künstlern arbeitet die Hamburger Galerie holzhauer hamburg schon viele Jahre zusammen, zeigt beide in Galerieausstellungen und auf Kunstmessen.

    Die Vernissage findet am Samstag, 10. Oktober, um 15 Uhr statt. Eröffnet wird die Ausstellung von einem Vertreter der Hansestadt Buxtehude. Der Künstler Matthew Partridge spricht einführende Worte.

    Weitere Infos >>
    Ausstellungen
  • 11:00 - 18:00

    Läuft...! Hase und Igel im Wandel der Zeit

    Buxtehude Museum, St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

    Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude zählt bis heute zu den beliebtesten deutschsprachigen Märchen.
    Über lange Zeit wurde die Geschichte, wie alle Märchen, mündlich überliefert. Wilhelm Schröder veröffentlichte sie 1840 erstmals anonym in niederdeutscher Sprache. Schon 1843 fand sie Eingang in die „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm. Seitdem wurde das Märchen unzählige Male nachgedruckt, übersetzt und illustriert, vertont und verfilmt.
    Dabei sind es die Bilder, die Illustrationen, die dem Märchen bis heute zu seiner Popularität verhelfen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen unterschiedliche Buchillustrationen, Skizzen, Filmdokumente, Fotografien und Brettspiele sowie einzigartige Objekte, die hier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.
    Kunst und Literatur, Sprache und Bild spiegeln immer die Zeit, in der sie entstehen. Und so interpretieren die unterschiedlichen Darstellungen den Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel immer wieder neu. Durch das Hinzufügen von Details und phantasievollen Ausschmückungen zeigen sie zuweilen ganz verschiedene Lesarten des Märchens auf. In der Ausstellung wird die vielfältige Rezeption des Hase-und-Igel-Motivs von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart anschaulich vor Augen geführt.
    Diese Ausstellung lädt dazu ein, die Geschichte des Märchens von Hase und Igel in ihren vielfältigen Facetten näher kennenzulernen und vielleicht auch manches ganz neu zu entdecken. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern Freude an der inspirierenden Beschäftigung mit dem „Wettlauf von Hase und Igel“.

    Ausstellungsdauer: 19.11.2025 bis 31.01.2027
    Kosten: Erwachsene 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro
    Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

    Weitere Infos >>
    Museumsveranstaltungen Ausstellungen
  • 11:30 - 13:00

    Klassische Stadtführung

    Altstadt Buxtehude

    Klassische Stadtführung durch Buxtehude

    Entdecken Sie unsere historische Altstadt.

    Tauchen Sie ein in die Vergangenheit und erleben Sie die Historie von Buxtehude bei unseren klassischen Stadtführungen durch die malerische Altstadt! Unsere Gästeführer:innen nehmen Sie mit auf eine Reise vorbei an unseren Sehenswürdigkeiten wie der St.-Petri-Kirche und durch verwinkelte Gassen bis zur Flethmühle mit dem Ewer Margareta.

    Während des Rundgangs erfahren Sie spannende Details über die Hansestadt mit ihrer abwechslungsreichen Geschichte. Am Ende der Tour kennen Sie die Antwort auf die Frage, warum in Buxtehude die Hunde mit dem Schwanz bellen.

    Dauer: 90 Minuten
    Preis: Erwachsene 9,00 € / Kinder (bis 16 Jahre) 4,50 €
    Treffpunkt: Historisches Rathaus, Breite Straße 2

    Tickets erhalten Sie im Vorverkauf im Servicecenter Kultur & Tourismus und in unserem Ticketshop!

    TIPP:
    Gegen Vorlage des tagesaktuellen Tickets erhalten Sie den ermäßigten Eintrittspreis (4 Euro) für das Buxtehude Museum.
    Weitere Informationen zum Buxtehude Museum finden Sie hier.

    Weitere Infos >>
    Führungen
  • 14:00 - 15:00

    Das Buxtehude Museum in 60 Minuten

    Buxtehude Museum, St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

    Kompaktführung

    Lernen Sie die Vielfalt unseres Museums bei einem Rundgang kennen! Wir erzählen abwechslungsreich die spannende Geschichte der Hansestadt Buxtehude. Das Kunstkabinett präsentiert Gemälde und Zeichnungen ausgewählter Künstler und ihren Blick auf das Buxtehude der Vergangenheit. Die Ausstellung „Das Gräberfeld von Immenbeck“ zeigt unsere einzigartigen archäologischen Schätze aus dem 4. bis 6. Jahrhundert. Religiöse Kunst des Mittelalters und die Herausforderungen ihrer Restaurierung stehen im „Sakralturm“ im Fokus.

    Dauer: 60 Minuten
    Kosten: Erwachsene 9,- Euro inkl. Eintritt, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 4,- Euro

    Weitere Infos >>
    Führungen Museumsveranstaltungen
  • 15:15 - 17:15

    Die Kurve kratzen – Kunterbunte Kratzbilder kreieren

    Buxtehude Museum, St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

    Kleine Sonntagswerkstatt

    Mit Wachsmalstiften kommt Farbe satt aufs Papier, darüber eine dicke Schicht Farbe. Und dann wird’s erst richtig kreativ. Mit verschiedenen Stiften und Nadeln geht es ans Abschaben der Farbe. Spannend, wo welche leuchtenden Farben zutage treten.

    Offenes Atelier ohne Anmeldung für Kinder ab 6 Jahre
    Zwischen 15:15 und 17:15 Uhr
    Materialkosten 2,- Euro

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    Museumsveranstaltungen Kinderveranstaltungen

Montag, 02.11.2026

🌦️ 11°C

  • 00:00

    Ausstellung "Tag für Nacht"

    Marschtorzwinger, Westfleth, 21614 Buxtehude

    Arnaldo Drés González und Swen Kählert im Marschtorzwinger

    © Arnaldo Dres González & Swen KählertZwei Künstler aus Hamburg an einem sehr besonderen Ausstellungsort in Buxtehude: dem historischen Marschtorzwinger. Der Maler Swen Kählert präsentiert seine Arbeiten im Erdgeschoss, der Video und Performance-Künstler Arnaldo Drés González bespielt das Obergeschoss. Tag und Nacht stehen dabei nicht nur für unterschiedliche Lichtverhältnisse, sondern auch für zwei unterschiedliche künstlerische Arbeitsweisen. Zwei Rhythmen treffen im Marschtorzwinger aufeinander - und führen zu einer gemeinsamen Frage: Was passiert, wenn etwas Vertrautes uns plötzlich fremd erscheint?

    Die wohl häufigste Frage, die Swen Kählert zu seiner erhabenen Malerei in der dritten Dimension gestellt wird, ist die nach der Machart: 3D-Drucker, oder? Dem ist natürlich nicht so. Jedes Werk ist ein Unikat, ist mit viel Zeit Schicht um Schicht, Tag für Tag, Linie um Linie mit ruhiger Hand gezeichnet worden. Bei so viel Verschattung und Zwischenraum wäre ein Einscannern einer solchen Arbeit sowieso ein Albtraum. Kählert zeigt in Buxtehude neue, einfarbige Arbeiten. Er präsentiert sie als „Landschaft“ im Inneren des Raumes, nicht an den Wänden. Der Fokus dieser neuen Serie liegt auf Hell-Dunkel-Kontrasten, vergleichbar dem Wechsel von Tag und Nacht. Denn ein wichtiger Teil des Entstehungs-Prozesses ist, dass jeder Arbeitsschritt, das Zeichnen der nächsten erhabenen Linie, erst möglich ist, wenn die Linie darunter getrocknet ist. Jede Schicht benötigt einen Tag und eine Nacht. Dann erst kommt die nächste. Und so ist auch der Titel der Ausstellung entstanden: Tag für Nacht.

    Arnaldo Drés González liebt es in der Nacht an seinen Filmen oder Sound-Collagen zu arbeiten - denn dann wird die Welt still. Diese nächtliche Wachheit prägt auch seine multimediale Installation im Marschtorzwinger: González verbindet Video, Fotografie, Objekte, Licht und Sound und arbeitet dabei mit digitalen und analogen Medien. Ausgehend von Bildern des eigenen Körpers und von Naturelementen verändert er vertraute Formen, bis sie als etwas anderes erscheinen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Details zu erkunden, sich zwischen den Projektionen zu bewegen, sich zu nähern, zurückzutreten und ihren eigenen Blick immer wieder neu auszurichten. So wird der Ausstellungsraum zu einer Art Beobachtungsstation, in der Neugier und Aufmerksamkeit Teil der künstlerischen Erfahrung werden.

    Swen Kählert ist 1969 in Hamburg geboren, studierte dort Architektur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und erweiterte sein künstlerisches Spektrum mit Studien u.a. beim Maler und Grafiker Prof. Armin Sandig. 1997 führte ihn ein Auslandsstipendium der Carl Duisburg Gesellschaft nach Venezuela, wo er in Caracas an Entwürfen für Metro-Stationen und öffentliche Plätze arbeitete. Der Architekt in ihm denkt stets räumlich und der Maler probiert mit dem Material wie ein Forschender. Kählert gestaltet mit so unterschiedlichen Materialien wie Beton, Farbe, Holz, Kunststoff, Klebeband oder sogar auch Pflanzen. 2014 gewann er den Wettbewerb des Kunstflecken-Festivals in Neumünster. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, den USA, Venezuela, Spanien und Indien gezeigt. 2015 hat Kählert schon einmal seine Malerei installativ im Marschtorzwinger präsentiert.

    Arnaldo Drés González, geboren 1986 in Caracas, ist ein venezolanischer bildender Künstler und lebt und arbeitet seit 2014 in Hamburg. Er studierte bildende Kunst an der Nationalen Experimentellen Universität der Künste in Caracas und machte einen Master an der Hochschule für Künste im Sozialen im niedersächsischen Ottersberg. Seine medienübergreifende Praxis bewegt sich zwischen zeitgenössischer Medienkunst und audiovisueller Kunst. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Spanien, Venezuela, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien gezeigt. Darüber hinaus wurden seine Videoarbeiten auf internationalen Festivals für Video, experimentellen Film und bewegte Bilder in Kanada, Kolumbien, Frankreich, Albanien, Uruguay, Portugal, Lettland und Argentinien präsentiert. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen gehören eine lobende Erwähnung beim altonale17-Kunstpreis in Hamburg (2015).

    Mit beiden Künstlern arbeitet die Hamburger Galerie holzhauer hamburg schon viele Jahre zusammen, zeigt beide in Galerieausstellungen und auf Kunstmessen.

    Die Vernissage findet am Samstag, 10. Oktober, um 15 Uhr statt. Eröffnet wird die Ausstellung von einem Vertreter der Hansestadt Buxtehude. Der Künstler Matthew Partridge spricht einführende Worte.

    Weitere Infos >>
    Ausstellungen
  • 11:00 - 18:00

    Läuft...! Hase und Igel im Wandel der Zeit

    Buxtehude Museum, St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

    Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude zählt bis heute zu den beliebtesten deutschsprachigen Märchen.
    Über lange Zeit wurde die Geschichte, wie alle Märchen, mündlich überliefert. Wilhelm Schröder veröffentlichte sie 1840 erstmals anonym in niederdeutscher Sprache. Schon 1843 fand sie Eingang in die „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm. Seitdem wurde das Märchen unzählige Male nachgedruckt, übersetzt und illustriert, vertont und verfilmt.
    Dabei sind es die Bilder, die Illustrationen, die dem Märchen bis heute zu seiner Popularität verhelfen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen unterschiedliche Buchillustrationen, Skizzen, Filmdokumente, Fotografien und Brettspiele sowie einzigartige Objekte, die hier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.
    Kunst und Literatur, Sprache und Bild spiegeln immer die Zeit, in der sie entstehen. Und so interpretieren die unterschiedlichen Darstellungen den Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel immer wieder neu. Durch das Hinzufügen von Details und phantasievollen Ausschmückungen zeigen sie zuweilen ganz verschiedene Lesarten des Märchens auf. In der Ausstellung wird die vielfältige Rezeption des Hase-und-Igel-Motivs von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart anschaulich vor Augen geführt.
    Diese Ausstellung lädt dazu ein, die Geschichte des Märchens von Hase und Igel in ihren vielfältigen Facetten näher kennenzulernen und vielleicht auch manches ganz neu zu entdecken. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern Freude an der inspirierenden Beschäftigung mit dem „Wettlauf von Hase und Igel“.

    Ausstellungsdauer: 19.11.2025 bis 31.01.2027
    Kosten: Erwachsene 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro
    Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

    Weitere Infos >>
    Museumsveranstaltungen Ausstellungen
  • 15:30

    Bilderbuchkino für Kindergartenkinder ab 3 Jahren

    Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Paulus, Finkenstraße 53, 21614 Buxtehude

    Das Bilderbuchkino für Kindergartenkinder ab 3 Jahren findet im 14-tägigen Wechsel in der Stadtbibliothek und in der St. Paulus Kirchengemeinde statt.

    Weitere Infos >>
    Kinderveranstaltungen
  • 19:00

    Sitzung der BBG/FWG-Fraktion

    Verwaltungsbücherei, Raum 216, 2. OG (Stadthaus), Bahnhofstr. 7, 21614 Buxtehude
    Politik / Kommunalpolitik Politische Sitzungen

Dienstag, 03.11.2026

🌦️ 8°C

  • 00:00

    Ausstellung "Tag für Nacht"

    Marschtorzwinger, Westfleth, 21614 Buxtehude

    Arnaldo Drés González und Swen Kählert im Marschtorzwinger

    © Arnaldo Dres González & Swen KählertZwei Künstler aus Hamburg an einem sehr besonderen Ausstellungsort in Buxtehude: dem historischen Marschtorzwinger. Der Maler Swen Kählert präsentiert seine Arbeiten im Erdgeschoss, der Video und Performance-Künstler Arnaldo Drés González bespielt das Obergeschoss. Tag und Nacht stehen dabei nicht nur für unterschiedliche Lichtverhältnisse, sondern auch für zwei unterschiedliche künstlerische Arbeitsweisen. Zwei Rhythmen treffen im Marschtorzwinger aufeinander - und führen zu einer gemeinsamen Frage: Was passiert, wenn etwas Vertrautes uns plötzlich fremd erscheint?

    Die wohl häufigste Frage, die Swen Kählert zu seiner erhabenen Malerei in der dritten Dimension gestellt wird, ist die nach der Machart: 3D-Drucker, oder? Dem ist natürlich nicht so. Jedes Werk ist ein Unikat, ist mit viel Zeit Schicht um Schicht, Tag für Tag, Linie um Linie mit ruhiger Hand gezeichnet worden. Bei so viel Verschattung und Zwischenraum wäre ein Einscannern einer solchen Arbeit sowieso ein Albtraum. Kählert zeigt in Buxtehude neue, einfarbige Arbeiten. Er präsentiert sie als „Landschaft“ im Inneren des Raumes, nicht an den Wänden. Der Fokus dieser neuen Serie liegt auf Hell-Dunkel-Kontrasten, vergleichbar dem Wechsel von Tag und Nacht. Denn ein wichtiger Teil des Entstehungs-Prozesses ist, dass jeder Arbeitsschritt, das Zeichnen der nächsten erhabenen Linie, erst möglich ist, wenn die Linie darunter getrocknet ist. Jede Schicht benötigt einen Tag und eine Nacht. Dann erst kommt die nächste. Und so ist auch der Titel der Ausstellung entstanden: Tag für Nacht.

    Arnaldo Drés González liebt es in der Nacht an seinen Filmen oder Sound-Collagen zu arbeiten - denn dann wird die Welt still. Diese nächtliche Wachheit prägt auch seine multimediale Installation im Marschtorzwinger: González verbindet Video, Fotografie, Objekte, Licht und Sound und arbeitet dabei mit digitalen und analogen Medien. Ausgehend von Bildern des eigenen Körpers und von Naturelementen verändert er vertraute Formen, bis sie als etwas anderes erscheinen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Details zu erkunden, sich zwischen den Projektionen zu bewegen, sich zu nähern, zurückzutreten und ihren eigenen Blick immer wieder neu auszurichten. So wird der Ausstellungsraum zu einer Art Beobachtungsstation, in der Neugier und Aufmerksamkeit Teil der künstlerischen Erfahrung werden.

    Swen Kählert ist 1969 in Hamburg geboren, studierte dort Architektur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und erweiterte sein künstlerisches Spektrum mit Studien u.a. beim Maler und Grafiker Prof. Armin Sandig. 1997 führte ihn ein Auslandsstipendium der Carl Duisburg Gesellschaft nach Venezuela, wo er in Caracas an Entwürfen für Metro-Stationen und öffentliche Plätze arbeitete. Der Architekt in ihm denkt stets räumlich und der Maler probiert mit dem Material wie ein Forschender. Kählert gestaltet mit so unterschiedlichen Materialien wie Beton, Farbe, Holz, Kunststoff, Klebeband oder sogar auch Pflanzen. 2014 gewann er den Wettbewerb des Kunstflecken-Festivals in Neumünster. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, den USA, Venezuela, Spanien und Indien gezeigt. 2015 hat Kählert schon einmal seine Malerei installativ im Marschtorzwinger präsentiert.

    Arnaldo Drés González, geboren 1986 in Caracas, ist ein venezolanischer bildender Künstler und lebt und arbeitet seit 2014 in Hamburg. Er studierte bildende Kunst an der Nationalen Experimentellen Universität der Künste in Caracas und machte einen Master an der Hochschule für Künste im Sozialen im niedersächsischen Ottersberg. Seine medienübergreifende Praxis bewegt sich zwischen zeitgenössischer Medienkunst und audiovisueller Kunst. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Spanien, Venezuela, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien gezeigt. Darüber hinaus wurden seine Videoarbeiten auf internationalen Festivals für Video, experimentellen Film und bewegte Bilder in Kanada, Kolumbien, Frankreich, Albanien, Uruguay, Portugal, Lettland und Argentinien präsentiert. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen gehören eine lobende Erwähnung beim altonale17-Kunstpreis in Hamburg (2015).

    Mit beiden Künstlern arbeitet die Hamburger Galerie holzhauer hamburg schon viele Jahre zusammen, zeigt beide in Galerieausstellungen und auf Kunstmessen.

    Die Vernissage findet am Samstag, 10. Oktober, um 15 Uhr statt. Eröffnet wird die Ausstellung von einem Vertreter der Hansestadt Buxtehude. Der Künstler Matthew Partridge spricht einführende Worte.

    Weitere Infos >>
    Ausstellungen
  • 07:00 - 12:00

    Wochenmarkt Altkloster

    Schafmarktplatz, Lutherallee/Am Eichholz/Teichstraße, 21614 Buxtehude
    Märkte / Wochenmärkte
  • 09:00

    Emil und die Detektive

    Halepaghen-Bühne, Konopkastraße 5, 21614 Buxtehude

    ein Familienmusical von Erich Kästner

    ein Familienmusical von Erich Kästner
    © Wolfgang Fuhrmanneck Ab 5 Jahren

    Emil darf zum ersten Mal in den Sommerferien allein zu seiner Großmutter nach Berlin fahren. Für sie gibt ihm seine Mutter 1.200 Euro mit. Im Zug trifft er auf Herrn Grundeis der sich sehr freundlich gibt, aber als Emil einschläft das Geld aus seinem Anzug stielt. Es beginnt eine große Verfolgungsjagd durch Berlin bei der Emil Hilfe von Gustav mit der Hupe, Pony Hütchen und Hermann alias Professor bekommt. Am Ende überführen die kleinen Detektive den Dieb und nicht nur eine hohe Belohnung kann Emil seiner Mutter mit nach Hause bringen, sondern er hat auch viele neue Freunde gewonnen. „Echte“ Opernsänger laden ihr junges Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musik. Sie singen klassische Melodien und Arien aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Live natürlich. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am Flügel. Dazu gibt’s Popmusik und fetzige Tänze. So wird aus „Emil und die Detektive“ ein Kaleidoskop aus bunten und lustigen Szenen.

    Weitere Infos >>
    Kinderveranstaltungen
  • 11:00 - 18:00

    Läuft...! Hase und Igel im Wandel der Zeit

    Buxtehude Museum, St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

    Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude zählt bis heute zu den beliebtesten deutschsprachigen Märchen.
    Über lange Zeit wurde die Geschichte, wie alle Märchen, mündlich überliefert. Wilhelm Schröder veröffentlichte sie 1840 erstmals anonym in niederdeutscher Sprache. Schon 1843 fand sie Eingang in die „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm. Seitdem wurde das Märchen unzählige Male nachgedruckt, übersetzt und illustriert, vertont und verfilmt.
    Dabei sind es die Bilder, die Illustrationen, die dem Märchen bis heute zu seiner Popularität verhelfen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen unterschiedliche Buchillustrationen, Skizzen, Filmdokumente, Fotografien und Brettspiele sowie einzigartige Objekte, die hier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.
    Kunst und Literatur, Sprache und Bild spiegeln immer die Zeit, in der sie entstehen. Und so interpretieren die unterschiedlichen Darstellungen den Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel immer wieder neu. Durch das Hinzufügen von Details und phantasievollen Ausschmückungen zeigen sie zuweilen ganz verschiedene Lesarten des Märchens auf. In der Ausstellung wird die vielfältige Rezeption des Hase-und-Igel-Motivs von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart anschaulich vor Augen geführt.
    Diese Ausstellung lädt dazu ein, die Geschichte des Märchens von Hase und Igel in ihren vielfältigen Facetten näher kennenzulernen und vielleicht auch manches ganz neu zu entdecken. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern Freude an der inspirierenden Beschäftigung mit dem „Wettlauf von Hase und Igel“.

    Ausstellungsdauer: 19.11.2025 bis 31.01.2027
    Kosten: Erwachsene 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro
    Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

    Weitere Infos >>
    Museumsveranstaltungen Ausstellungen
  • 11:00

    Emil und die Detektive

    Halepaghen-Bühne, Konopkastraße 5, 21614 Buxtehude

    ein Familienmusical von Erich Kästner

    ein Familienmusical von Erich Kästner
    © Wolfgang Fuhrmanneck Ab 5 Jahren

    Emil darf zum ersten Mal in den Sommerferien allein zu seiner Großmutter nach Berlin fahren. Für sie gibt ihm seine Mutter 1.200 Euro mit. Im Zug trifft er auf Herrn Grundeis der sich sehr freundlich gibt, aber als Emil einschläft das Geld aus seinem Anzug stielt. Es beginnt eine große Verfolgungsjagd durch Berlin bei der Emil Hilfe von Gustav mit der Hupe, Pony Hütchen und Hermann alias Professor bekommt. Am Ende überführen die kleinen Detektive den Dieb und nicht nur eine hohe Belohnung kann Emil seiner Mutter mit nach Hause bringen, sondern er hat auch viele neue Freunde gewonnen. „Echte“ Opernsänger laden ihr junges Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musik. Sie singen klassische Melodien und Arien aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Live natürlich. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am Flügel. Dazu gibt’s Popmusik und fetzige Tänze. So wird aus „Emil und die Detektive“ ein Kaleidoskop aus bunten und lustigen Szenen.

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    Kinderveranstaltungen

Mittwoch, 04.11.2026

☁️ 9°C

  • 00:00

    Ausstellung "Tag für Nacht"

    Marschtorzwinger, Westfleth, 21614 Buxtehude

    Arnaldo Drés González und Swen Kählert im Marschtorzwinger

    © Arnaldo Dres González & Swen KählertZwei Künstler aus Hamburg an einem sehr besonderen Ausstellungsort in Buxtehude: dem historischen Marschtorzwinger. Der Maler Swen Kählert präsentiert seine Arbeiten im Erdgeschoss, der Video und Performance-Künstler Arnaldo Drés González bespielt das Obergeschoss. Tag und Nacht stehen dabei nicht nur für unterschiedliche Lichtverhältnisse, sondern auch für zwei unterschiedliche künstlerische Arbeitsweisen. Zwei Rhythmen treffen im Marschtorzwinger aufeinander - und führen zu einer gemeinsamen Frage: Was passiert, wenn etwas Vertrautes uns plötzlich fremd erscheint?

    Die wohl häufigste Frage, die Swen Kählert zu seiner erhabenen Malerei in der dritten Dimension gestellt wird, ist die nach der Machart: 3D-Drucker, oder? Dem ist natürlich nicht so. Jedes Werk ist ein Unikat, ist mit viel Zeit Schicht um Schicht, Tag für Tag, Linie um Linie mit ruhiger Hand gezeichnet worden. Bei so viel Verschattung und Zwischenraum wäre ein Einscannern einer solchen Arbeit sowieso ein Albtraum. Kählert zeigt in Buxtehude neue, einfarbige Arbeiten. Er präsentiert sie als „Landschaft“ im Inneren des Raumes, nicht an den Wänden. Der Fokus dieser neuen Serie liegt auf Hell-Dunkel-Kontrasten, vergleichbar dem Wechsel von Tag und Nacht. Denn ein wichtiger Teil des Entstehungs-Prozesses ist, dass jeder Arbeitsschritt, das Zeichnen der nächsten erhabenen Linie, erst möglich ist, wenn die Linie darunter getrocknet ist. Jede Schicht benötigt einen Tag und eine Nacht. Dann erst kommt die nächste. Und so ist auch der Titel der Ausstellung entstanden: Tag für Nacht.

    Arnaldo Drés González liebt es in der Nacht an seinen Filmen oder Sound-Collagen zu arbeiten - denn dann wird die Welt still. Diese nächtliche Wachheit prägt auch seine multimediale Installation im Marschtorzwinger: González verbindet Video, Fotografie, Objekte, Licht und Sound und arbeitet dabei mit digitalen und analogen Medien. Ausgehend von Bildern des eigenen Körpers und von Naturelementen verändert er vertraute Formen, bis sie als etwas anderes erscheinen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Details zu erkunden, sich zwischen den Projektionen zu bewegen, sich zu nähern, zurückzutreten und ihren eigenen Blick immer wieder neu auszurichten. So wird der Ausstellungsraum zu einer Art Beobachtungsstation, in der Neugier und Aufmerksamkeit Teil der künstlerischen Erfahrung werden.

    Swen Kählert ist 1969 in Hamburg geboren, studierte dort Architektur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und erweiterte sein künstlerisches Spektrum mit Studien u.a. beim Maler und Grafiker Prof. Armin Sandig. 1997 führte ihn ein Auslandsstipendium der Carl Duisburg Gesellschaft nach Venezuela, wo er in Caracas an Entwürfen für Metro-Stationen und öffentliche Plätze arbeitete. Der Architekt in ihm denkt stets räumlich und der Maler probiert mit dem Material wie ein Forschender. Kählert gestaltet mit so unterschiedlichen Materialien wie Beton, Farbe, Holz, Kunststoff, Klebeband oder sogar auch Pflanzen. 2014 gewann er den Wettbewerb des Kunstflecken-Festivals in Neumünster. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, den USA, Venezuela, Spanien und Indien gezeigt. 2015 hat Kählert schon einmal seine Malerei installativ im Marschtorzwinger präsentiert.

    Arnaldo Drés González, geboren 1986 in Caracas, ist ein venezolanischer bildender Künstler und lebt und arbeitet seit 2014 in Hamburg. Er studierte bildende Kunst an der Nationalen Experimentellen Universität der Künste in Caracas und machte einen Master an der Hochschule für Künste im Sozialen im niedersächsischen Ottersberg. Seine medienübergreifende Praxis bewegt sich zwischen zeitgenössischer Medienkunst und audiovisueller Kunst. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Spanien, Venezuela, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien gezeigt. Darüber hinaus wurden seine Videoarbeiten auf internationalen Festivals für Video, experimentellen Film und bewegte Bilder in Kanada, Kolumbien, Frankreich, Albanien, Uruguay, Portugal, Lettland und Argentinien präsentiert. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen gehören eine lobende Erwähnung beim altonale17-Kunstpreis in Hamburg (2015).

    Mit beiden Künstlern arbeitet die Hamburger Galerie holzhauer hamburg schon viele Jahre zusammen, zeigt beide in Galerieausstellungen und auf Kunstmessen.

    Die Vernissage findet am Samstag, 10. Oktober, um 15 Uhr statt. Eröffnet wird die Ausstellung von einem Vertreter der Hansestadt Buxtehude. Der Künstler Matthew Partridge spricht einführende Worte.

    Weitere Infos >>
    Ausstellungen
  • 08:00 - 13:00

    Wochenmarkt in der Altstadt

    Altstadt Buxtehude

    Frische und regionale Produkte gibt es von 8.00 bis 13.00 Uhr auf dem Wochenmarkt in der Altstadt.

    Weitere Infos >>
    Märkte / Wochenmärkte
  • 11:00 - 18:00

    Läuft...! Hase und Igel im Wandel der Zeit

    Buxtehude Museum, St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

    Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude zählt bis heute zu den beliebtesten deutschsprachigen Märchen.
    Über lange Zeit wurde die Geschichte, wie alle Märchen, mündlich überliefert. Wilhelm Schröder veröffentlichte sie 1840 erstmals anonym in niederdeutscher Sprache. Schon 1843 fand sie Eingang in die „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm. Seitdem wurde das Märchen unzählige Male nachgedruckt, übersetzt und illustriert, vertont und verfilmt.
    Dabei sind es die Bilder, die Illustrationen, die dem Märchen bis heute zu seiner Popularität verhelfen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen unterschiedliche Buchillustrationen, Skizzen, Filmdokumente, Fotografien und Brettspiele sowie einzigartige Objekte, die hier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.
    Kunst und Literatur, Sprache und Bild spiegeln immer die Zeit, in der sie entstehen. Und so interpretieren die unterschiedlichen Darstellungen den Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel immer wieder neu. Durch das Hinzufügen von Details und phantasievollen Ausschmückungen zeigen sie zuweilen ganz verschiedene Lesarten des Märchens auf. In der Ausstellung wird die vielfältige Rezeption des Hase-und-Igel-Motivs von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart anschaulich vor Augen geführt.
    Diese Ausstellung lädt dazu ein, die Geschichte des Märchens von Hase und Igel in ihren vielfältigen Facetten näher kennenzulernen und vielleicht auch manches ganz neu zu entdecken. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern Freude an der inspirierenden Beschäftigung mit dem „Wettlauf von Hase und Igel“.

    Ausstellungsdauer: 19.11.2025 bis 31.01.2027
    Kosten: Erwachsene 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro
    Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

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    Museumsveranstaltungen Ausstellungen
  • 20:00

    Der Sohn

    Halepaghen-Bühne, Konopkastraße 5, 21614 Buxtehude

    Drama von Florian Zeller
    Deutsch von Annette und Paul Bäcker

    Drama von Florian Zeller Deutsch von Annette und Paul Bäcker
    © Tourerleben Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn herum ist zu viel für ihn. Erwachsenwerden, das Abschlussjahr im Gymnasium, die Trennung der Eltern und die neue Familie des Vaters. Er schwänzt die Schule und ist aggressiv. Was passiert nur mit ihm? Auf eigenen Wunsch zieht er von seiner überforderten Mutter zu seinem Vater Pierre und dessen neuer Frau. Pierre fühlt sich schuldig und versucht alles, um seinem Sohn zu helfen. Der Umzug soll wieder Ordnung in das Gemüt des Sohnes bringen und ihm die Lebenslust zurückgeben. Zunächst scheint sich die Situation zu entspannen. Doch ein missglückter Suizidversuch zeigt, dass Nicolas' Probleme ernster sind als angenommen. Pierre ist verzweifelt, dennoch entschließt er sich, keine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wird seine Liebe reichen, um den Sohn vor sich selbst zu retten?

    Vorspiel geplant um 19:00 Uhr.

    Achtung Umbesetzung: Dorothea Schenck übernimmt die Rolle der Mutter anstelle von Alexa Maria Surholt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht spielen kann. Matthias Schloo ersetzt Hardy Krüger Jr. als Vater, da dieser ebenfalls aus medizinischen Gründen beim ersten Tourblock nicht mitwirken kann.

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    Theater / Tanz

Donnerstag, 05.11.2026

☀️ 8°C

  • 00:00

    Sitzung des Ortsverbandes der CDU Buxtehude

    , Hansestadt Buxtehude
    Politik / Kommunalpolitik Politische Sitzungen
  • 00:00

    Sitzung des Ortsverbandes der SPD Buxtehude

    , Hansestadt Buxtehude
    Politik / Kommunalpolitik Politische Sitzungen
  • 00:00

    Ausstellung "Tag für Nacht"

    Marschtorzwinger, Westfleth, 21614 Buxtehude

    Arnaldo Drés González und Swen Kählert im Marschtorzwinger

    © Arnaldo Dres González & Swen KählertZwei Künstler aus Hamburg an einem sehr besonderen Ausstellungsort in Buxtehude: dem historischen Marschtorzwinger. Der Maler Swen Kählert präsentiert seine Arbeiten im Erdgeschoss, der Video und Performance-Künstler Arnaldo Drés González bespielt das Obergeschoss. Tag und Nacht stehen dabei nicht nur für unterschiedliche Lichtverhältnisse, sondern auch für zwei unterschiedliche künstlerische Arbeitsweisen. Zwei Rhythmen treffen im Marschtorzwinger aufeinander - und führen zu einer gemeinsamen Frage: Was passiert, wenn etwas Vertrautes uns plötzlich fremd erscheint?

    Die wohl häufigste Frage, die Swen Kählert zu seiner erhabenen Malerei in der dritten Dimension gestellt wird, ist die nach der Machart: 3D-Drucker, oder? Dem ist natürlich nicht so. Jedes Werk ist ein Unikat, ist mit viel Zeit Schicht um Schicht, Tag für Tag, Linie um Linie mit ruhiger Hand gezeichnet worden. Bei so viel Verschattung und Zwischenraum wäre ein Einscannern einer solchen Arbeit sowieso ein Albtraum. Kählert zeigt in Buxtehude neue, einfarbige Arbeiten. Er präsentiert sie als „Landschaft“ im Inneren des Raumes, nicht an den Wänden. Der Fokus dieser neuen Serie liegt auf Hell-Dunkel-Kontrasten, vergleichbar dem Wechsel von Tag und Nacht. Denn ein wichtiger Teil des Entstehungs-Prozesses ist, dass jeder Arbeitsschritt, das Zeichnen der nächsten erhabenen Linie, erst möglich ist, wenn die Linie darunter getrocknet ist. Jede Schicht benötigt einen Tag und eine Nacht. Dann erst kommt die nächste. Und so ist auch der Titel der Ausstellung entstanden: Tag für Nacht.

    Arnaldo Drés González liebt es in der Nacht an seinen Filmen oder Sound-Collagen zu arbeiten - denn dann wird die Welt still. Diese nächtliche Wachheit prägt auch seine multimediale Installation im Marschtorzwinger: González verbindet Video, Fotografie, Objekte, Licht und Sound und arbeitet dabei mit digitalen und analogen Medien. Ausgehend von Bildern des eigenen Körpers und von Naturelementen verändert er vertraute Formen, bis sie als etwas anderes erscheinen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Details zu erkunden, sich zwischen den Projektionen zu bewegen, sich zu nähern, zurückzutreten und ihren eigenen Blick immer wieder neu auszurichten. So wird der Ausstellungsraum zu einer Art Beobachtungsstation, in der Neugier und Aufmerksamkeit Teil der künstlerischen Erfahrung werden.

    Swen Kählert ist 1969 in Hamburg geboren, studierte dort Architektur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und erweiterte sein künstlerisches Spektrum mit Studien u.a. beim Maler und Grafiker Prof. Armin Sandig. 1997 führte ihn ein Auslandsstipendium der Carl Duisburg Gesellschaft nach Venezuela, wo er in Caracas an Entwürfen für Metro-Stationen und öffentliche Plätze arbeitete. Der Architekt in ihm denkt stets räumlich und der Maler probiert mit dem Material wie ein Forschender. Kählert gestaltet mit so unterschiedlichen Materialien wie Beton, Farbe, Holz, Kunststoff, Klebeband oder sogar auch Pflanzen. 2014 gewann er den Wettbewerb des Kunstflecken-Festivals in Neumünster. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, den USA, Venezuela, Spanien und Indien gezeigt. 2015 hat Kählert schon einmal seine Malerei installativ im Marschtorzwinger präsentiert.

    Arnaldo Drés González, geboren 1986 in Caracas, ist ein venezolanischer bildender Künstler und lebt und arbeitet seit 2014 in Hamburg. Er studierte bildende Kunst an der Nationalen Experimentellen Universität der Künste in Caracas und machte einen Master an der Hochschule für Künste im Sozialen im niedersächsischen Ottersberg. Seine medienübergreifende Praxis bewegt sich zwischen zeitgenössischer Medienkunst und audiovisueller Kunst. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Deutschland, Spanien, Venezuela, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien gezeigt. Darüber hinaus wurden seine Videoarbeiten auf internationalen Festivals für Video, experimentellen Film und bewegte Bilder in Kanada, Kolumbien, Frankreich, Albanien, Uruguay, Portugal, Lettland und Argentinien präsentiert. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen gehören eine lobende Erwähnung beim altonale17-Kunstpreis in Hamburg (2015).

    Mit beiden Künstlern arbeitet die Hamburger Galerie holzhauer hamburg schon viele Jahre zusammen, zeigt beide in Galerieausstellungen und auf Kunstmessen.

    Die Vernissage findet am Samstag, 10. Oktober, um 15 Uhr statt. Eröffnet wird die Ausstellung von einem Vertreter der Hansestadt Buxtehude. Der Künstler Matthew Partridge spricht einführende Worte.

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    Ausstellungen
  • 11:00 - 18:00

    Läuft...! Hase und Igel im Wandel der Zeit

    Buxtehude Museum, St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

    Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude zählt bis heute zu den beliebtesten deutschsprachigen Märchen.
    Über lange Zeit wurde die Geschichte, wie alle Märchen, mündlich überliefert. Wilhelm Schröder veröffentlichte sie 1840 erstmals anonym in niederdeutscher Sprache. Schon 1843 fand sie Eingang in die „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm. Seitdem wurde das Märchen unzählige Male nachgedruckt, übersetzt und illustriert, vertont und verfilmt.
    Dabei sind es die Bilder, die Illustrationen, die dem Märchen bis heute zu seiner Popularität verhelfen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen unterschiedliche Buchillustrationen, Skizzen, Filmdokumente, Fotografien und Brettspiele sowie einzigartige Objekte, die hier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.
    Kunst und Literatur, Sprache und Bild spiegeln immer die Zeit, in der sie entstehen. Und so interpretieren die unterschiedlichen Darstellungen den Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel immer wieder neu. Durch das Hinzufügen von Details und phantasievollen Ausschmückungen zeigen sie zuweilen ganz verschiedene Lesarten des Märchens auf. In der Ausstellung wird die vielfältige Rezeption des Hase-und-Igel-Motivs von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart anschaulich vor Augen geführt.
    Diese Ausstellung lädt dazu ein, die Geschichte des Märchens von Hase und Igel in ihren vielfältigen Facetten näher kennenzulernen und vielleicht auch manches ganz neu zu entdecken. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern Freude an der inspirierenden Beschäftigung mit dem „Wettlauf von Hase und Igel“.

    Ausstellungsdauer: 19.11.2025 bis 31.01.2027
    Kosten: Erwachsene 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro
    Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

    Weitere Infos >>
    Museumsveranstaltungen Ausstellungen
  • 18:30

    Preisverleihung des 55. Buxtehuder Bullen

    Halepaghen-Bühne, Konopkastraße 5, 21614 Buxtehude

    Am Donnerstag, den 5. November 2026, um 18:30 Uhr findet auf der Halepaghen-Bühne, Konopkastraße 5, die Preisverleihung des 55. Buxtehuder Bullen für den Siegertitel „Please Unfollow“ von Basma Hallak statt.

    Den erstmalig mit 10.000 Euro dotierten Preis und die Stahlplastik in Form eines Bullen wird die Autorin persönlich entgegennehmen.

    Weitere Infos >>
    Literatur
  • 19:00 - 21:00

    Buxtehuder Rednerclub "Die Igel", Toastmasters International

    Kulturforum am Hafen, Hafenbrücke 1, 21614 Buxtehude

    Reden lernen,vor Gruppen reden,.aufstehen und gehört werden.
    Kreativität und Schlagfertigkeit verbessern,
    Spaß haben in netter Runde,. Rhetorik verbessern. Redeangst verlieren, aber nicht den roten Faden.

    Wir sind der einzige deutschsprachige Rhetorikklub/Rhetorikclub in Buxtehude, Zweimal im Monat treffen wir uns und trainieren Rhetorik, Kreativität, Kommunikation und Menschenführung. Unsere Treffen finden vor Ort im Kulturforum am Hafen statt
    Die Treffen bestehen aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden Reden gehalten, im zweiten Teil gibt es Weiterbildung und die Bewertung für die im ersten Teil dargebotenen Inhalte. Die Teilnahme bei uns ist dreimal kostenlos, danach kostet es 70 € pro Halbjahr.
    Die Mitglieder sind zugleich Mitglieder der weltumspannenden Toastmaster Organisation (www.toastmasters.org).

    Weitere Infos >>
    Veranstaltungen aus Vereinen und Gruppen
  • 19:00

    Märchenfilm im "Dritten Reich"

    Buxtehude Museum, St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

    Ein Genre zwischen Unterhaltung und Propaganda

    Das Märchen gilt in der NS-Zeit als Schaubild völkischer Tugenden. Da verwundert es kaum, dass der Film es adaptiert hat: als Schauspiel-, Puppentrick- oder Zeichentrickfilm. Der Medienwissenschaftler Ron Schlesinger gibt einen Einblick in die vielfältige deutsche Märchenfilmproduktion zwischen 1933 und 1945 – in der auch "Der Hase und der Igel" (1940) als Kinofilm mit Schauspieler*innen seine Premiere feiert.

    Vortrag von Dr. Ron Schlesinger, Medienwissenschaftler, Torgau a.d. Elbe

    Kosten: 7,- Euro
    Anmeldung: buchung@buxtehudemuseum.de

    Weitere Infos >>
    Vorträge / Lesungen / Diskussionen Museumsveranstaltungen
  • 19:00

    Allgemeine Informationsveranstaltung zum Kommunalrecht

    Sitzungssaal, Raum 302, 3. OG (Stadthaus), Bahnhofstr. 7, 21614 Buxtehude
    Politik / Kommunalpolitik Politische Sitzungen